Jubiläum und Abschied
Erntedank-Gottesdienste
Gemeindeversammlungen
Durch die Eröffnung der Höllentalbahn von Freiburg nach Neustadt am 23. Mai 1887 wurde der Fremdenverkehr (Tourismus) sehr aktiviert. Die Gästeherkunft erstreckte sich auf viele Länder, sodass der Ort schon sehr früh einen, internationalen Charakter bekam. Es erklärt sich von selbst, dass infolge der aufstrebenden Entwicklung eine Änderung des Gemeindenamens "Viertäler" in "Titisee" angestrebt wurde. Vor allem die Hoteliers und jene, die vom Fremdenbetrieb profitierten, waren aus kommerziellen Gründen schon zu Beginn der 1920er Jahre für die Namensgebung "Titisee" eingetreten. Die ländliche Bevölkerung befürchtete allerdings Nachteile, sodass der erste Anlauf 1924 scheiterte. Vier Jahre später kam es erneut zu einer Abstimmung, die zugunsten der "Titisee"-Befürworter ausfiel und somit wurde der Ortsname mit dem des Sees gleichgesetzt. Am 1. Mai 1929 erlangte die Umbenennung von "Viertäler" in "Titisee" Rechtskraft.
Die Infrastruktur eines aufblühenden Kurortes war aus damaliger Sicht geschaffen. Eines vermissten die Einheimischen und Gäste von Titisee jedoch noch: Es war dies das üblicherweise einen Ort prägende Bild eines Gotteshauses.




