Aktuelle Informationen zur Firmung

 

Die Firmpatin/der Firmpate hat eine ähnliche Aufgabe wie die Taufpatin/der Taufpate. Sie/Er soll Dich auf deinem Lebens- und weiteren Glaubensweg begleiten. Sie/Er soll Ansprechpartnerin/Ansprechpartner sein in den damit zusammenhängenden Fragen, um so Deinen weiteren Lebensweg unterstützend zu begleiten.
Die Firmpatin/der Firmpate selbst muss getauft und gefirmt und Mitglied der katholischen Kirche sein sowie mindestens 16 Jahre sein. Empfohlen wird, dass dein Taufpate/deine Taufpatin auch das Firmpatenamt übernimmt. Es ist aber keine nachdrückliche Verpflichtung.
Darüber hinaus ist es sicherlich auch wichtig, wenn die Firmpatin/der Firmpate eine Person ist, zu der Du mit deinen persönlichen Fragen kommen kannst. Kriterien könnten sein:
  • Zu wem habe ich so viel Vertrauen, dass ich sowohl mit allgemeinen Fragen meines Lebens als auch mit Fragen des christlichen Glaubens zu ihm kommen kann?
  • Zu welchem Menschen aus meinem Bekannten- und Freundeskreis habe ich eine solche Beziehung?
  • Wer könnte für mich die Person sein, die mir meinen Rücken stärkt und hinter mir steht?

Bitte gebe den folgenden Abschnitt an deinen Paten / deine Patin weiter.
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Liebe Firmpatin, lieber Firmpate,
als Sie gebeten wurden, die Aufgabe der Firmpatin/des Firmpaten zu übernehmen, haben Sie „Ja“ gesagt. Nun fragen Sie sich vielleicht, was das konkret bedeutet.
Am Firmtag ist es Ihre Aufgabe, im Gottesdienst hinter Ihrem Patenkind zu stehen, wenn dieses vom Firmspender gefirmt wird. Sie legen dabei dem Jugendlichen Ihre Hand auf die Schulter als ein Zeichen, dass Sie da sind und da sein werden für Ihr Patenkind.
Mit diesem Zeichen kommt das zum Ausdruck, was das Patenamt bedeutet: Sie sollen den Jugendlichen auf seinem weiteren, auch religiösen Lebensweg begleiten und Ansprechpartnerin/Ansprechpartner sein für die Herausforderungen unserer Zeit.
Es wäre schön, wenn Sie gerade für Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Gott und dem eigenen Ringen um den Glauben offen wären.
Wir danken Ihnen, dass Sie diese Aufgabe übernehmen und grüßen Sie ganz herzlich
Andreas Alt, Pastoralreferent
 

Bereits zum 3. Mal hintereinander ist Thorsten Weil 2025 ein gern gesehener Firmspender in unserer Seelsorgeeinheit. Folgende Infos haben wir für Euch über seine Person und seinen Werdegang:

Seit dem 30. Juni 2014 ist Thorsten Weil als Nachfolger von Erzbischof Stephan Burger Offizial der Erzdiözese Freiburg. Der in Köln geborene Thorsten Weil ist an der badischen Bergstraße aufgewachsen: Er fand in Leutershausen (St. Johann) durch die Ministranten- und Jugendarbeit Interesse am Dienst in der Kirche. Nach dem Abitur am Kurpfalzgymnasium in Schriesheim studierte er Theologie in Freiburg und München. Nach der Priesterweihe durch Erzbischof Oskar Saier am 16.5.1993 in Freiburg arbeitete er zunächst als Vikar in Burladingen (St. Fidelis), Angelbachtal (Hl. Kreuz) und Villingen (ebenfalls Hl. Kreuz).
Während der Vikarsjahre absolvierte er an der Universität Münster ein viersemestriges Aufbaustudium im Kirchenrecht, das er mit dem Lizentiat abschloss. Vor 16 Jahren trat Weil den Dienst am kirchlichen Gericht in Freiburg an, das er nun leiten wird. Daneben war er immer in der Pfarrseelsorge eingesetzt: Im März 2000 wurde er zum Pfarrer in Jechtingen und Sasbach am Kaiserstuhl ernannt – ab September 2001 übernahm er dann auch die St.-Blasius-Gemeinde in Wyhl. Seit Errichtung der Seelsorgeeinheit „Am Litzelberg“ im November 2003 war er bis Herbst 2014 deren Leitender Pfarrer. Ein besonderes Anliegen war ihm die Wallfahrtskapelle zur schmerzhaften Muttergottes auf dem (der Seelsorgeeinheit ihren Namen gebenden) Litzelberg.
Erzbischof Burger hat Offizial Thorsten Weil mit Wirkung vom 25. Mai 2015 (Pfingstmontag) zum Domkapitular ernannt.