Heute waren alle katholischen Christinnen und Christen in der Erzdiözese Freiburg aufgerufen, ihre Stimme bei der Pfarreiratswahl abzugeben. In der künftigen Kirchengemeinde Hochschwarzwald beteiligten sich 3.048 Katholikinnen und Katholiken an der Wahl – online, per Brief oder direkt im Wahllokal. Damit ist der Weg frei für die konstituierende Sitzung des neuen Pfarreirates, der ab dem 1. Januar 2026 offiziell seine Arbeit aufnimmt.
32 Kandidierende in drei Stimmbezirken
Insgesamt waren 20 Sitze zu besetzen; die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Die gewählten Mitglieder bringen vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus Ehrenamt, Beruf und Gemeindeleben mit. Unter den neuen Pfarreirätinnen und -räten sind viele erfahrene Gremienmitglieder. Aber auch einige neue Gesichter, die sich für die neue Kirchengemeinde Hochschwarzwald mit ihren insgesamt rund 32.000 Mitgliedern engagieren werden.
„Uns hat sehr gefreut, dass wir so viele Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen konnten. Mit 32 Kandidierenden war in allen drei Stimmbezirken eine wirkliche Wahl möglich“, resümiert der Vorsitzende des Wahlvorstandes, Dr. Martin Fies. Dies zeigt sich auch an der guten Wahlbeteiligung, die mit 11,7 Prozent deutlich über dem diözesanweiten Durchschnitt liegt. Besonders erfreulich sei, wie viele ihre Stimme online abgegeben hätten. „Ein Zeichen dafür, dass sich dieser einfache, bequeme und zeitgemäße Wahlmodus immer mehr etabliert“, so Dr. Fies.
Kirche gemeinsam gestalten
Der Leiter der künftigen Kirchengemeinde Hochschwarzwald, Pfarrer Johannes Kienzler, dankte allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen sowie den Kandidierenden für ihre Bereitschaft, sich zu engagieren. Mit Blick auf das neue Gremium freue er sich auf die Zusammenarbeit. „Ich gratuliere Ihnen herzlich zur Wahl in den Pfarreirat und danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wir gehen mit einer tollen Mannschaft in die Zukunft“, so Kienzler.
Mit dem neuen Pfarreirat werde ein neues Kapitel von Kirche-Sein aufgeschlagen. „Ich bin gespannt auf die Impulse und Ideen, die wir gemeinsam entwickeln, um hier im Hochschwarzwald und Dreisamtal Kirche lebendig zu gestalten und das Evangelium im Alltag der Menschen erfahrbar zu machen. Auf geht´s!“, schloss der künftige Leiter der neuen Kirchengemeinde in Anlehnung an das Motto der diesjährigen Pfarreiratswahl.
Das vorläufige Wahlergebnis
Stimmbezirk West (bestehend aus den bisherigen Seelsorgeeinheiten Dreisamtal und St. Märgen-St. Peter)
bei acht Bewerbenden wurden gewählt (7 Sitze):
Christoph Birkenmaier
Kirchzarten
877
Ursula Steiert
Oberried
866
Stefan Eschbach
Stegen
843
Miriam Vath
Kirchzarten
754
Matthias Kaiser
Stegen
740
Julia Möskes
Oberried
667
Bettina Schulte-Böning
St. Peter
596
Stimmbezirk Mitte (bestehend aus den bisherigen Seelsorgeeinheiten Beim Titisee und Östlicher Hochschwarzwald)
bei 14 Bewerbenden wurden gewählt (7 Sitze):
Johannes Helmle
Neustadt
742
Carmen Straub
Langenordnach
686
Johannes Herling
Lenzkirch
663
Matthias Müller
Neustadt
545
Astrid Habersaat-Winterhalder
Titisee
528
Anne-Marie Rütten
Hinterzarten
488
Gabriele Heim
Titisee
363
Stimmbezirk Ost (bestehend aus der bisherigen Seelsorgeeinheit Friedenweiler und der Pfarrei Löffingen)
bei zehn Bewerbenden sind gewählt (6 Sitze):
Claudia Ketterer
Unadingen
632
Stefanie Pacher
Löffingen
557
Elisabeth Faller
Bachheim
541
Susanne Marx
Unadingen
527
Josef Benz
Rötenbach
502
Manfred Krupp
Löffingen
405
Gegen das Wahlergebnis kann jede/r Wahlberechtigte beim Wahlvorstand innerhalb einer Frist von einer Woche nach der öffentlichen Bekanntmachung schriftlich Einspruch erheben. Der Einspruch kann nur auf Mängel in der Person eines Gewählten oder auf erhebliche Verfahrensmängel gestützt werden.
Wahlvorstand der Kirchengemeinde Hochschwarzwald
Pfarrweg 3
79843 Löffingen
„Auf geht´s! – Unter diesem Motto stellten sich 32 engagierte Katholikinnen und Katholiken der Wahl zum Pfarreirat. Pfarrer Johannes Kienzler und Veronika Kreutz, Leitende Referentin, (1. und 2. von links) sowie Tobias Sentz, Leitender Referent, und der stv. Pfarrer Claudius Dufner (5. und 3. von rechts) bedanken sich bei allen Kandidierenden und gratulieren den Gewählten.