21.06.2025 |
Vom Hl. Thomas zum Hl. Jakobus; 750 Jahre Pfarrei Neustadt
Im Jahre 1275 – vor 750 Jahren – wurde es aktenkundig: Die Neustädterinnen und Neustädter hatten das Glück, eine Pfarrei „geschenkt“ zu bekommen.
„Vom Hl. Thomas zum Hl. Jakobus; 750 Jahre Pfarrei Neustadt im Schwarzwald“
Im Jahre 1275 – vor 750 Jahren – wurde es aktenkundig: Die Neustädterinnen und Neustädter hatten das Glück, eine Pfarrei „geschenkt“ zu bekommen. Und: Der Stadtgründer, Graf Heinrich von Fürstenberg, berief ihnen einen Pfarrer. Das war damals etwas ganz Besonderes, wie die Pfarrgeschichte der Nachbarschaft zeigt.
Was erzählt uns hier die Schriftquelle im Liber Decimationis der Diözese Konstanz?
Dazu bekam die Kirche in der „neuen Stadt“ einen Kirchenpatron, der in die Zeit der Pfarreigründung passte, den Heiligen Thomas von Canterbury.
Doch woher wissen wir das überhaupt? Feiern wir doch schon seit über 500 Jahren
den Heiligen Jakobus den Älteren als Patron unseres heutigen Münsters …
Aber, wie kam es überhaupt zu diesem Patronatswechsel?
Und: Warum und was hat dieses für unsere Vorfahren so wichtige kirchengeschichtliche Ereignis bei uns in der Stadt mit den großen Konfessions- und Gesellschaftsfragen jener Zeit um 1500 zu tun?
Patronatswechsel und gefeierte Gedenktage in unseren Pfarreien im Lauf der Zeit, nicht zuletzt die Namensbenennung des Thomasheims, sind immer Ausdruck eines lebendigen Glaubens.
Nehmen wir uns am Jakobustag 2025 nach 750 Jahren Pfarrei Zeit für einen Impulsvortrag von Dr. Detlef Herbner, Historiker, mit dem wir anschließend ins Gespräch kommen können.
Eintritt frei; Spenden gerne zugunsten der Dachsanierung des Münsters St. Jakobus. Es werden Getränke angeboten.