Ausschnitte aus der Festschrift anlässlich der Orgelweihe am 7. Mai 1995
Die Orgelwerke der St. Jakobus-Pfarrei Neustadt im Schwarzwald

...am 4. September 1910 wurde die erste, von der Firma Wilhelm Schwarz & Sohn aus Überlingen gebaute, Orgel mit 30 Registern mit einem Kirchenkonzert feierlich ihrer Bestimmung übergeben.
....Dreizehn Jahre nach dem Bau führte Schwarz eine Reinigung der Orgel durch.....1938 wurde die elektrische Registertraktur eingebaut. 1959 folgte die Elektrifizierung der Spieltraktur, die jedoch schon 15 Jahre später nicht mehr richtig funktionierte.
Vor allem die Mängel der elektrischen Anlagen, nämlich der Spiel- und Registertraktur und der Winderzeugung waren Ursache für die immer schlechter werdende Nutzbarkeit im Verlauf der siebziger Jahre. Sie führten schließlich dazu, dass das Werk 1980 völlig stillgelegt werden musste.
Die Qualität der 28 erhaltenen ursprünglichen Register der Schwarz-Orgel dagegen wurde beim Umbau 1959 sowohl von Orgelbaumeister Dold wie vom damaligen Erzbischhöflichen Orgelinspektor Monsignore Franz Stemmer bestätigt. Sie blieben erhalten, und 22 davon bilden auch für die neue Orgel die klangliche Basis.
Auch der für das äußere Erscheinungsbild wichtigste Teil der Orgel, das Gehäuse aus den Jahren 1909/1910, ist für die Orgel übernommen worden.....


